Herzlich Willkommen!

Ein ganz herzliches Willkommen bei der privaten homepage ...

"Ein Elo kommt selten allein!"

 

  

Mitteilung!

Ich bitte um Euer Verständnis, wenn sich in den nächsten Monaten die Seiten verändern. Die Seiten werden neu strukturiert und informativer.

I would ask for your understanding if the pages will change in the next month.  The page gets a new structure and also more information.

 

"Tierschutz ist immer auch Erziehung zur Menschlichkeit."

Albert Schweitzer

 

"Die Welt kann verändert werden. Die Zukunft ist kein Schicksal."  

Robert Jungk, Zukunftsforscher

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Besonders danke ich allen ehrenamtlichen Menschen, die neben Familie und Beruf sich unermüdlich Tag mit viel Herz und Engagement einsetzen und die Welt dadurch tatsächlich besser machen - deren Engagement ist nicht hoch genug zu schätzen!

Ohne Euch alle würden noch mehr Tiere leiden. Auch bei uns gibt es nach wie vor immer noch kein Tierheim, keine Wildtierstation in der Umgebung!  Im Gegenteil, das Elend wird leider immer grösser...

Jeder ist daher wichtig und Jeder wird gebraucht auf seine persönliche Art und Weise, um positive Veränderungen in unserem Tierschutz zu erreichen! Jeder noch so kleine Einsatz verursacht bereits Veränderung!

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Tiere sind ein Spiegelbild unserer Seele und ein sichtbarer Gradmesser, wie sozial eine Gesellschaft wirklich ist. Ein Fortschritt ohne Herz ist zum Scheitern verurteilt, das lehrt uns die Vergangenheit!

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heart Danke Gnadenhof Sargstedt für die Verwendung der Bilder, entstanden anlässlich Eures Besuches! heart

"Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel allen Übels dieser Welt!"  

Dr. Paul Farmer, amerik. Anthropologe und Physiker

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Seit dem Start 16.1.2008 hatten wir 78824 neue Besucher. Viele davon besuchen uns regelmäßig. Dafür Danke - wir freuen uns wirklich sehr darüber!

   

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"Die ganze Welt ändert sich nicht, wenn ein Lebewesen gerettet wird...

...doch für dieses eine ändert sie sich sehr wohl!"

  

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Bitte lest vor dem Stöbern unbedingt die Seite

"Wichtige Hinweise!"

...bevor nur aufgrund der Bilder ein vorschnelles Urteil gebildet oder sogar etwas falsch nachgeahmt wird!

 Bitte auch niemals einfach junge Wildtiere/Haustiere unterschiedlicher Arten zusammensetzen - das kann nur schiefgehen! Ohne Kenntnis über die Tierart und bestimmte Voraussetzungen kommt es zu Verletzungen bis hin zum Tod!

 Vielen Dank dafür!

        

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Gesunde Wildtiere gehören und müssen wieder zurück in die Natur! 

Ausnahmen sind bei den zuständigen Behörden zu erfragen, da nicht jede Art wieder ausgewildert werden darf (z. B. Waschbär, Wildschwein...).


    

Kurzer Hintergrund zur Entstehung dieser homepage

Im Juni 2007 kam Findus zu uns, ein Hund der Rasse Elo. Kurze Zeit später fand ich eine verletzte 4 Wochen alte Rabenkrähe, welche wir Rudi nannten. Findus wuchs mit Rudi auf und wir konnten einzigartige Momente zwischen den beiden erleben, bis Rudi erfolgreich ausgewildert wurde und im Folgejahr mit Partner zurückkam ...

 

Das Miteinander und die Verständigung der beiden war so berührend und wundervoll, daß ich dieses unbedingt festhalten musste und mit einer neuen Leidenschaft begann: dem Fotografieren. Kurze Zeit später kam Jagdhund-Mix Wumpi aus einer spanischen Tötungsstation dazu...

 

Der Auslöser für die Entstehung diese homepage war jedoch der inzwischen lange volljährige (!) Moritz! Er sollte über die Distanz, die uns damals trennte, über die Entwicklung von Findus und Wumpi laufend informiert bleiben.

Danke Mo, für die wirklich tolle Zeit mit Dir und diese Idee! 

Mit der Zeit kam der Gedanke dazu, dass ich mit diesen Geschichten auch andere Kinder oder Jugendliche berühren könnte, sich der Blick auf unsere Mitgeschöpfe vielleicht verändert und zum Handeln motiviert wird.

Für mich ist es inzwischen völlig normal geworden, mit jeder Tierart schnell Kontakt aufzunehmen und umzugehen, von Regenwurm bis Nashorn waren im direkten engem Erleben viele Tierarten dabei, über und unter Wasser. Fragt man mich nach meinem Lieblingstier..., - keine Ahnung, ich kann nur viele aufzählen.... 

Beschäftigt man sich aufgeschlossen mit Tieren, kann man viel über Verhalten, Lebensweise und Kommunikation lernen. Und als beste Zugabe gibt es täglich eine Menge an Zuneigung, Liebe, Freude, positive Erlebnisse und Lachen! Eine echte belastbare und vertrauensvolle tiefe Verbindung baut sich auf... die bei Wildtieren meist nur von einer begrenzten Dauer der Pflege besteht.

 

Auch wenn sich diese homepage ausschließlich um Tiere dreht, möchte ich hier humorvoll aber durchaus ernst sagen:  "Ich bremse selbstverständlich auch für Menschen!" und unterstütze Hilfsprojekte.

   

Das Verstehen unter den verschiedenen Tierarten, die Tierfreundschaften sowie nur einige der stets erfolgreichen Auswilderungen sind auf den folgenden Seiten dokumentiert. Mehr als 200.000 Bilder und einigen Video's sind in den letzten Jahren entstanden.  

Sollte eine Auswilderung nicht bei mir zuhause stattfinden können, dann suche ich frühzeitig ein Auswilderungsgehege bei Wildtierstationen, ehrenamtlichen Tierschützern oder tierfreundlichen Jagdpächtern.

 

Diese Seiten basieren auf fast fünf Jahrzehnten direkten zahllosen Erlebnissen mit den unterschiedlichsten Tierarten und Beobachtungen, werden laufend auf den neusten Stand gebracht. Aus zeitlichen Gründen hinke ich seit 2015 allerdings sehr hinterher....

 

Findus und Wumpi unterstützen mich tatkräftig, sorgen für die Einhaltung der häuslichen Friedens und fungieren als tolle Kommunikationshilfen.

  

Manchmal springen sie auch als Nanny ein, wenn kein Spielpartner im Haus ist. 

   

...die beiden sind einfach super! 

Wie damals Rexi, Fly und Winni!

 

Wie die Tierleidenschaft begann....

 

      

          

         

Mit der Natur, Wildtierpflege und Zusammenhängen beschäftige ich mich seit fast 50 Jahre aus reinem Interesse  und einen nicht erklärbaren inneren Drang. Kaum konnte ich laufen, trug ich schon Regenwürmer und Molche vom Weg ins Gras und ließ mich auch nicht davon abbringen. Das steigerte sich dann ziemlich schnell bereits in jungen Jahren und es kamen tägliche Streifzüge durch die Natur dazu. Noch heute bewundere ich das kleinste Tier in seiner Perfektion. Haus- und Wildtiere aller Arten (Insekten, Reptilien, Amphibien, Fische, Vögel, Säugetiere) begleiteten mich ständig. Meine Großväter hielten Nutztiere, schlachteten selber und auch die aktive Jagd ist Bestandteil unserer Familientradition gewesen und stirbt mit mir.

Mich hat es schon immer brennend interessiert, was in den Tieren wirklich so vorgeht und nicht, was der Mensch allgemein in sie hineininterpretiert haben, wie die Tiere sich der allgemeinen menschlichen Meinung nach zu verhalten haben... - ich habe schon früh gespürt, dass dem oft nicht so ist und Reibung gab es durch meine Tierliebe natürlich auch jede Menge. 

Über 30 Jahre Erfahrung mit intensiver Pferde- und Reiterausbildung kommen als wertvoller Erfahrungsschatz dazu. Dabei habe ich mich neben der Turnierreiterei hauptsächlich mit echter Vertrauensbildung bei Reiter und Pferd, Problempferdeausbildung und Anreiten von Jungpferden beschäftigt.

Die heutigen plötzlich 'bahnbrechenden' Erkenntnisse zum Thema Tier gab es damals noch nicht. Früher war das Wort 'Intelligenz' im Zusammenhang mit Tieren völlig verpönt, wurde rigoros abgestritten. Er wurde damals auch durchgängig 'erzogen', nicht 'sozialisiert', wie heute oft der Fall. Sozialisieren, also eine stabile vertrauensvolle Beziehung aufbauen ohne Befehl und Gehorsam, das taten tatsächlich nur wenige Menschen. Das hat sich inzwischen völlig gewandelt, der Anteil wird immer größer.

Erziehung   = Befehl und Gehorsam

Sozialisiert = Vertrauensvolles Zusammenleben nach bestimmten wenigen Regeln.

 

Fledermaus Fledi war zunächst durch gebrochene Fingerknochen mehrere Monate bei uns bis zu ihrer Auswilderung. Sie liebte es zu kuscheln und brauchte Gesellschaft, sie erzählte mir in verschiedensten hörbaren und auch leise Minimaltönen irgendwelche Geschichten -  deshalb hing sie mir ständig am Arm oder Kragen und war abends immer mit dabei. Ein wirklich ganz besonderes unvergessenes Erleben, diese furchtbar intelligente kommunikative kleine Maus... 

Über mehrere Jahrzehnte hindurch wurde uns erzählt, wie einfach strukturiert doch Tiere sind. Dass sie nicht fühlen, nicht denken, nicht strategisch handeln und nur von ihren reinen Instinkten geleitet werden. Ihr Gehirn sei so klein und wir Menschen so um ein vielfaches intelligenter usw. Katzen können nicht mit Hunden.... Katzen sind nicht erziehbar... Elefanten hätten Angst vor Mäusen... Wildtiere wären keine Haustiere und nicht sozialisierbar....  Dieser Irrglaube existiert ja noch heute, fest verankert in den meisten Köpfen... Die Wissenschaft fängt gerade erst an umzudenken und wundersame Entdeckungen zu veröffentlichen, die empathische Tierversteher in all den Jahrhunderten bereits schon lange wussten. Sozialer Umgang und ein friedvolles Zusammenleben basiert auf immer gleichen Prinzipien, egal in welchem Jahrhundert, und funktionieren auch mit jedem Tier.

Wichtig für ein Sehen der Wunder um uns herum ist ein Herauslösen aus dem Schubladendenken, was uns Menschen von Kindheit an antrainiert wird. Auch für mich ist es ein ständiger täglicher Arbeitsprozess, mich hier immer wieder herauszuholen.

Ich habe mir früh meine eigene, oft belächelte Meinung gebildet, welche sich im Laufe der Jahre durch zahllose Erlebnisse zuerst unbewusst, später bewusst vertieft und verfestigt hat. So hat sich dann ein verlässliches Bauchgefühl/ Intuition entwickelt, welches mich in jeder Lebenslage lenkt und leitet und ich lerne ständig dazu.

Aufgrund unserer immer kleiner werdenden Welt, der schnell voranschreitenden Schrumpfung der wirklichen "Natur" bei uns in Deutschland durch Rodung und wirtschaftliche Nutzung ist genau eines von entscheidender Bedeutung: Einen Weg zu finden zu einem friedlicheren Miteinander und dazu gehört zwingend ein Umdenken zum Thema Tier, ein Wegfall des Kastendenkens Nutz-, Haus- und Wildtier und ein Erkennen, wer denn unser Partner, unsere Lebensretter, unsere Fleischlieferant wirklich ist. 

Es muss sich Vieles schnell und deutlich zum Thema Tierwohl verändern - in der Massenzucht und in der Jagd. 

Mit einer guten Kommunikation und wenigen klaren Regeln ist ein friedliches und gutes Miteinander gut möglich! Das gilt für Mensch und Tier.

Und dieses Miteinander ist so nötig wie nie zuvor. Trifft es doch uns alle, wenn es uns nicht gelingt.

80 % Insekten- und Vogelsterben in nur 27 Jahren in Deutschland und vielen anderen Ländern bis hin zur Komplettausrottung zahlloser Tierarten sind ein Alarmsignal höchster Stufe. Sogar Regenwürmer sind massiv vom Artensterben betroffen. Unglaublich! Laut aktueller Bestätigung (16.9.2017) des Umweltministeriums und der Weltnaturschutzunion (IUCN) aufgrund Befürchtungen von Naturschützern sind 65 %, 28 von 43 Regenwurmarten inzwischen "selten" bis "sehr selten" - also kurz vor der Komplettausrottung! Unsere Natur steckt seit langem in einer sich unaufhaltsam zuspitzenden "Biodiversitätskrise", welche trotz Wissen, Studien und Tatsachen von den Meisten ignoriert wird, weil entweder das richtige Wissen oder das Gespür bzw. auch beides dafür fehlt.

Wir brauchen die Natur, die Natur braucht uns nicht!

Ein Umdenken ist im Umgang mit unseren Tieren und der Natur ist dringend erforderlich! Und ein sinnvolles Umdenken kann nur gemeinsam gefunden werden.

Nur was man liebt, das schützt man auch! Und echter gelebter Tierschutz kommt letztlich allen Menschen zugute.

 

Diese Aufnahmen oben und unten stammen aus Juni 2017 - Oben fand der Kontakt nur kurz statt, eine Prägung ist nicht existent. Der Fuchs wurde in ein Auswilderungsgehege weitergeleitet und war nur wenige Wochen bei uns. Natürlich lag die Zustimmung des Jagdpächters vor, die ich bei jedem Jagdwild einhole.

Bilder unten: Die Ricke zieht ihre Kitze direkt an der Grundstücksgrenze auf und steht mitunter mit beiden Kitzen bei den Nachbarn im Gewächshaus. Sie zieht sich jedes Jahr bewusst direkt an das Dorf. Denn gleich hinter den Bahngleisen wird immer geschossen... Auch Hunde usw. stören sie nicht...

  

 

                           Mein Verständnis in der Verständigung...

 

Achtung! Bitte niemals einfach auf Mütter mit Kind losstürmen! Das endet böse! Hier hat die Mutter von sich aus mit mir Kontakt aufgenommen und lange bei mir verweilt, als ich mich 30 min beobachtend in das Gehege gesetzt habe. Niemals deren Jungtiere anfassen!  - HABT BITTE IMMER RESPEKT VOR DEM GEGENÜBER! -

 

Alle Tiere sind sehr intelligent, haben wie wir eine Seele, eine eigene Persönlichkeit. Sie sind in ihren Empfindungen, Verhalten und Verständigung wie wir Menschen, nur eben auf ihre eigene artspezifische, arttypische Weise.

Um Vertrauen zu gewinnen, kann unter Umständen schon ein Weilchen dauern, man braucht dazu innere Gelassenheit, Zugewandheit, Geduld und Umsicht. Es ist dabei übrigens völlig unerheblich, ob es sich um ein Wildtier oder ein Haustier handelt. Wilde Hunde und Katzen bringen dieselben Empfindungen und Verhaltensweisen mit, wie Wildtiere. Wildtiere sind genauso verlässlich und stabil in ihrer Verbindung zum Menschen, wie diese. Voraussetzung für eine stabile verlässliche Partnerschaft ohne Überraschungen ist echte Vertrauensarbeit und ggf. Kastrationen. Gegebenenfalls deshalb, weil es nicht bei jeder Art das richtige Mittel ist.

Man muss sich immer vor Augen führen, wie intelligent Tiere sind. Zwang, Druck oder auch Angst  jedoch sind kontraproduktiv und werden sich irgendwann rächen. Ein Grund, warum so manches Wildtier scheinbar "plötzlich" und "überraschend" seinen Besitzer anfällt. Beleuchtet man mal die gesamte Situation findet man völlig logische Erklärungen und kann sich nur wundern, dass es nicht früher passierte bzw. das überhaupt sowenig weltweit passiert.... 

Wildschwein Rutzi hat ein sehr soziales und sehr umsichtiges Verhalten schnell gelernt. Sie wurde sehr ungewöhnlich sanft, da kleine Schweinchen ziemlich ruppig untereinander umgehen. Doch was ich hier so alles schreibe, setze ich auch um und es funktioniert... Das hat besonders dieses Jahr mit vielen ungewöhnlichen Gästen wieder einmal gezeigt. Als Rutzi nach 7 Wochen dann in eine Frischlingsgruppe integriert wurde brauchte sie allerdings (nur) 24 Stunden, das rupppige Durchsetzungsverhalten zu erlernen. Da sie sehr lieb war wurde sie von den drei Frischlingen erstmal untergebuttert und wehrte sich nicht. Aber mit einer vernünftigen Einführung war das Zusammenbringen dann auch kein Problem. Mit Rutzi bin ich immer noch in Kontakt und besuche sie regelmäßig. Sie fühlt sich dort auch sauwohl, hat mich als Ziehmutter aber bis heute nicht vergessen. Jedesmal kommt sie zu mir gelaufen, legt sich neben mich und ein wahres Freudengequiecke findet statt. Es zerreißt mir jedes Mal das Herz. So gern hätte ich sie behalten, doch dann wäre der Garten ein Acker geworden... Wie außergewöhnlich hochintelligent und lernfähig Schweine sind habe ich bei ihr direkt erfahren dürfen. Danke Rutzi für diese ungewöhnlich faszinierende und hochemotionale Zeit - ich bin zum wahren Wildschweinfan geworden!   

Das gegenseitige Verstehen muss erst beidseitig erlernt werden...

    

Wenn man mit Tieren Vertrauen aufbauen und sie nicht verschrecken möchte, dann sollte man ihnen stets und immer mit aufgeschlossenem Respekt entgegentreten.

  

So lernen sich im übrigen auch Tiere untereinander kennen, wenn sie das Interesse haben. Neugierig, zurückhaltend und vorsichtig erkunden sie erstmal den unbekannten Gegenüber. Die Art des Tieres ist ihnen dabei völlig egal. 

Aber natürlich geht es auch in der Tierwelt ruppig, brutal, schonungslos vor. Man muss nicht verniedlichen und diese Seiten ausblenden. Dieses Verhalten ist jedoch nocht mit unseren Abgründen vergleichbar und aufs Überleben, Beute machen, Revierverteidigung und Fortpflanzung ausgerichtet. Mitleid und Fürsorge - auch das findet man im Tierreich außerhalb der reinen Versorgung des eigenen Nachwuchses sehr wohl.

Es ist an uns, Tiere in unserem direkten Umfeld gut zu sozialisieren, um ein friedvolles Leben miteinander führen zu können - und das gilt ausnahmslos für alle mit uns lebenden Tiere, gleich ob Wild-, Haus- oder Nutztier.

 

         

Tiere sind nichts anderes, wie gleichartige Lebewesen auf dieser Welt - nur halt in anderer Gestalt, mit Federn, Schuppen und Fell. 

Ändert man seine Einstellung, Tiere als ein minderwertiges, empfindungsarmes, dummes Lebewesen, oder als Jagdtrophäe, oder als Sache zu betrachten, löst man sich von den Schubladen Wild-, Haus- und Nutztier und betrachtet man das Tier einfach mal als das, was es wirklich ist, ein sensibles, intelligentes, empfindsames wundervolles Lebewesen, dann wird man plötzlich Unglaubliches erleben. Man sieht plötzlich mit anderen Augen und das geht direkt ins Herz, in die eigene Seele! 

Wenn man selber mal ein Kitz, einen Fuchs, einen Waschbär, eine Maus aufzieht und miterlebt, wie ähnlich diese uns sind, wie diese mit uns interagieren, wieviel Liebe diese Tiere ausstrahlten, dann ist es jedes Mal ein berührendes Wunder.

Tiere haben echten Humor, können auf ihre Art lachen und weinen. Bei mir lebende Tiere haben richtig Fun und reagieren wenn ich lache. Nach kurzer Zeit kann ich das sogar als Streßlöser in ungewohnten Situationen einsetzen, denn Lachen bedeutet Spaß und Freude.

 

Auch ich habe sicherlich vieles falsch gemacht im Umgang mit Tieren und ihnen in meinem Leben oft Unrecht getan. Ich wusste es einfach nicht besser und wurde bewusst und unbewusst in eine Richtung gedrängt... doch ich habe stets versucht zu lernen und suchte die Schuld immer bei mir, nie beim Tier. Was jetzt in den letzten Jahren zu diesen für mich völlig normalen Zusammenlebens führte.

 

Je besser man sich dabei in einen Anderen hineinversetzen kann, umso besser und schneller das Verstehen und die darauf aufbauende Verständigung.

 

  

  

Jedes Tier möchte eigentlich doch auch nur Eines: Ein friedvolles Heim sowie stets ein volles Bäuchlein sowie Zuwendung und Respekt der persönlichen Wünsche. Daher ist es ja (eigentlich) so einfach, dauerhaft friedlich mit den unterschiedlichsten Tieren aller Arten zusammenzuleben. 

 Oder wie seht Ihr das:

Nun gut... an dieser Antwort müssen wir wohl noch feilen!

 

Grundsätzlich ist ein Wissen um die unterschiedlichen Reaktionen des Gegenübers Tier hilfreich, da bei falschen Signalen unsererseits dieses direkt zu Flucht- oder Aggressionsverhalten führen kann. Allein ein falscher Augenkontakt kann ungewollte Reaktinen auslösen. Selbst durch den bewussten Nichteinsatz Augenkontakt können wir viel kommunizieren. Unsere menschliche Art des Augenkontaktes, diese Signalgebung richtig zu deuten und auszuhalten, muss das Tier erst erlernen, genauso wie natürlich umgekehrt.

 

Versteht uns das Tier durch falsches Kommunikation oder falsches Verhalten nicht, provouzieren wir es, dann kann es für uns natürlich auch böse, schmerzhaft oder im schlimmsten Fall auch tödlich enden (Bild unten, verständliche Reaktion durch Miez aufgrund eines unverschämten Verhaltens eines unerhört frechen Besuchers ;). 

Das Tier reagiert dann in seiner Sprache durch: Bisse, Tritte, Kratzen oder Gift! Wie soll sich das Tier uns denn sonst mitteilen, wenn alle seine vorher gegebenen Signale und Hinweise von uns nicht verstanden und respektiert worden sind? 

 

Versteht man sich jedoch richtig, dann kann der gemeinsame Spaß beginnen ;)

 

      

Heute schon gesonnt?

 

 

  

Kommunikation erfolgt durch viele Signale: Mensch und Tier: Hörbare und unhörbare Geräusche, bewusst und unbewusst gegebene Zeichen und Signale, biochemische/ hormonelle Prozesse (kann man bewusst und auch unbewusst riechen und auch schmecken, über Haut aufnehmen/empfinden) und elektromagnetische Energiefelder (kann man erlernt bewusst und unbewusst erspüren/fühlen, je besser die eigene Sensorik entwickelt ist, umso besser das Deuten und Erspüren über die Haut).

Bei Tieren kommen als weitere Kommunikationssignale bewusste Farbwechsel der Haut, bewusstes Ausstoßen von Duft(Stink)stoffen, Absondern von giftigen oder ungiftigen Körpersekrete und Schleimstoffe dazu. Lautäusserungen (Sprechen) erfolgen meist auf verschiedene für uns oft kaum oder nicht hörbare Frequenzen. Unser Hörsinn ist halt nicht das beste...  

 

 

Das Biosystem Körper kommuniziert niemals nicht und sendet immer, auch wenn wir es gar nicht wollen. Der größte Teil dieser Kommunikationssignale erfolgt unbewusst, nur wirklich ein äußerst geringer Teil bewusst. 

   

Je besser Intuition (Bauchgefühl) entwickelt ist, umso besser eine gute Kommunikation.

 

Intuition ist eine natürliche sensorische Grundfähigkeit eines jeden Lebewesens. Diese Fähigkeiten müssen im Laufe der Lebenszeit durch verschiedenste Lernerfahrungen entwickelt werden, sonst verkümmern sie. Kinder und Tiere harmonisch aufwachsen zu lassen ist die beste Förderung der Intuition und sozialen Kompetenzen.

 

                                 

 

  

 

 

 

   

Bitte dieses nicht einfach nachmachen, das geht schief!

    

Menschlichkeit fängt mit dem Schutz von Bedürftigen und Hinsehen/Helfen an, wird in der Kindheit erlernt und diese ist die Entstehung und Keimquelle allen Gutes unabhängig religiöser, weltpolitischer und weltwirtschaftlicher Ansichten. Menschlichkeit kann immer und jederzeit ohne Anstrengung ausgeübt werden, allein durch Änderung der eigenen Einstellung. 

Vertrauen kann niemals erzwungen, sondern nur durch eine gute Verständigung und verlässliches vertrauengebendes berechenbares Verhalten gewonnen werden.

 

Natürlich entwickelt sich bei uns auch mal ein Streit! Dieser ist jedoch selten, wird schnell geschlichtet und fand bisher nur unter den gleichartigen Tieren statt. 

 

heart Kennenlernen - Zuneigung - Gemeinschaft heart

              

Ohne menschliche Unterstützer ist weitreichender Tierschutz  zum Scheitern verurteilt!

  

Jede Hilfe ist daher begrüßenswert!  heart

Die kleinen und großen Nachwuchs-Tierretter unseres Dorfes haben schon so viele Leben gerettet, dass ich Ihnen gerne eine Ehrenseite widmen möchte - Ihre Geschichten könnt ihr auf der Seite "Die tapferen kleinen Tierretter und ihre Geschichten" lesen. 

Mädels und Jungs, das macht ihr wirklich super!  

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Lasst Euch Niemals von Niemanden entmutigen! 

  

Viele Tiere verdanken Eurer Aufmerksamkeit schon ihr Leben und großen Dank auch an die sehr geduldigen Eltern, die dieses unterstützen und ohne diese es nicht möglich wäre...! DANKE!

 

 heart

 

 

 heart  heart  heart Pro Tierheimhunde heartheartheart

Habt auch bitte ein Herz für die alten, manchmal nicht mehr gesunden Tiere aus dem Tierheim! Es lohnt sich, sie sind eine unglaubliche Bereicherung mit einer unglaublichen Seele und Dankbarkeit! Alte Tiere sind einfach bezaubernd und wunderbar. Man kann viel von ihnen lernen, da sie uns Menschen schon lange kennen. Sie sind sehr berührend! 

  

Tierheimhund Nando 11/2014 - Geliebter Opi!

Wir vermissen Dich noch heute. Die kurze Zeit war großartig!

Blind, taub, herzkrank, Athrose und mit vereiterten Zähnen und einfach nur wunderbar.

heart  heart  heart

Wumpi möchte zum Schluß auch noch etwas sagen.....

Ich war in einer spanischen Tötungsstation und habe es in letzter Sekunde geschafft, dem Tod von der Schippe zu hüpfen. Viele meiner Hundefreunde haben seit dem 16.1.2008 neue Familien gefunden, die meisten haben es jedoch leider nicht geschafft, andere warten noch pfotenringend - ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle allen Helfenden!!! Es wird oft diskutiert, ob es Sinn macht einen ausländischen Hund aufzunehmen oder nicht...

Unbestrittene Tatsache ist doch: Nur durch den unermüdlichen Einsatz von Tierschützern im Kleinen oder Großen wird auf viele Problematiken und Grausamkeiten überhaupt erst aufmerksam gemacht und nur dadurch erfolgen nach und nach Veränderungen!

Jeder noch so kleine Einsatz kann einem kleinen Lebewesen ein besseres Leben bescheren - wenn das allein nicht Grund genug ist!!! 

Natürlich würden generelle dauerhafte Kastrationsprogramme das Elend der Straßenhunde und -katzen eindämmen. Langfristig wäre das für alle Beteiligte kostengünstiger, entspannter im Zusammenleben und mit weniger Schaden behaftet - abgesehen davon, dass es humaner ist und unsägliches Tierleid verhindern würde...!  Ein lebenslanges Horden in Massenlagern kann und darf nicht die Lösung sein.

Wir sind wirklich kleine Sonnenscheine und bringen viel Glück in Euer Leben, helft uns!

Euer Wumpi

PS.: Mein eiteles Frauchen soll sich endlich mal ihr Alter eingestehen und ihre Brille aufsetzen, dann macht sie auch nicht soviele Schreibfehler, wau! Und sie soll auch endlich aufhören soviel zu schreiben und mit uns spazierengehen - sie hatte mehr Zeit, als sie nur Bilder postete und ein wenig dazuschrieb... WauWau und nochmals Wau!

 

Ich betrachte all die in Käfigen sitzenden Tiere im Tierheim ... die Wegwerf-Produkte der menschlichen Gesellschaft. Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Verrat. Und ich war voller Zorn.

"Gott" sagte ich, "das ist schrecklich! Warum tust du nicht etwas?" 

Gott war einen Moment lang still und dann sprach er sanft:

"Ich habe doch etwas getan, ich habe Dich geschaffen."             

(Jim Willis)

 

 

Eine gute Kommunikation, Zuneigung, Vertrauen und nur wenige, aber klare Regeln sind die Basis für ein zufriedenes glückliches Zusammenleben mit unseren Tieren.

 

In diesem Sinne, viel Spaß beim Stöbern!

 

*HAFTUNGSHINWEISE und allgemeiner Hinweis:

Alle Bilder und Geschichten dieser homepage sind urheberrechtlich geschützt! Ein Kopieren und Verbreiten der Fotos und Texte ausdrücklich untersagt und nur mit Zustimmung der Seiteninhaberin.

Da es sich hier um eine reine private informative Homepage handelt und hier meine rein persönlichen Ansichten und Geschichten aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mitteile/schreibe, übernehme ich keinerlei Haftung bei Schäden oder Unfällen aller Art durch Nachahmen des hier Gezeigten und Geschriebenens oder eine Interpretation hieraus. Katrin Woker, 1.1.2009

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