Herzlich Willkommen!

Ein ganz herzliches Willkommen bei der privaten homepage ...

"Ein Elo kommt selten allein!"*

Ü

 

  

Mitteilung!

Ich bitte um Euer Verständnis, wenn sich in den nächsten Monaten die Seiten verändern. Die Seiten werden neu strukturiert und informativer.

I would ask for your understanding if the pages will change in the next month.  The page gets a new structure and also more information.

 

"Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit."

Albert Schweitzer

"Die Welt kann verändert werden. Zukunft ist kein Schicksal."  

Robert Jungk, Zukunftsforscher

❤️

Besonders danke ich allen immer mehr werdenden ehrenamtlichen Menschen, die ohne Entlohnung, im Gegenteil: Ihr Geld in die Rettung und Verpflegung investierend, meistens ohne Dank zu erhalten, sehr oft sogar angefeindet werdend, neben Familie und Beruf sich unermüdlich einsetzen - deren Engagement ist nicht hoch genug zu schätzen! Ihr macht die Welt nicht nur für die Tiere besser, sondern auch für die Menschen - Ihr lebt Menschlichkeit und Nächstenliebe vor. Ihr setzt Euch da ein, wo Behörden und Politik jahrelang reden, ohne Lösungen zu präsentieren. Ohne diese würden viele Tiere leiden. Daher ist es wichtig, immer mehr Menschen dafür zu begeistern, umso leichter wird es für Alle sein. Auch bei uns gibt nach wie vor kein Tierheim, keine Wildtierstation in der Umgebung...

Tierschutz hier lebt vor Allem von allen unermüdlichen Ehrenamtlichen, gegen alle Widerstände.

"Die Idee, dass manche Leben ewiger wert sind, ist die Wurzel allen Übels dieser Welt!"  Dr. Paul Farmer, amerik. Anthropologe und Physiker

heart

Seit dem Start 16.1.2008 hatten wir 63767 neue Besucher. Viele davon besuchen uns regelmäßig. Dafür Danke - wir freuen uns wirklich sehr darüber!

   

"Die ganze Welt ändert sich nicht, wenn ein Lebewesen gerettet wird...

  

...doch für dieses EINE ändert sich seine ganze Welt!"

heart

     

Bitte lest vor dem Stöbern unbedingt die Seite

"Wichtige Hinweise!"

...bevor nur allein aufgrund der Bilder ein vorschnelles Urteil gebildet wird oder fatalerweise sogar etwas falsch nachgeahmt wird! 

Vielen Dank dafür!

        

heart

Kurzer Hintergrund zur Entstehung dieser homepage

Im Juni 2007 kam Findus zu uns, ein Hund der Rasse Elo. Kurze Zeit später fand ich eine verletzte 4 Wochen alte Rabenkrähe, welche wir Rudi nannten. Findus wuchs mit Rudi auf und wir konnten einzigartige Momente zwischen den beiden erleben.

 

Das Miteinander und die von mir unbeeinflusste Verständigung der beiden war so berührend und wundervoll, daß ich dieses unbedingt festhalten musste und mit einer neuen Leidenschaft begann: dem Fotografieren. Kurze Zeit später kam Jagdhund-Mix Wumpi dazu...

 

Der Auslöser für die Entstehung diese homepage war aber der inzwischen volljährige (!) Moritz! Er sollte über die Distanz, die uns trennte, über die Entwicklung von Findus und Wumpi ständig informiert bleiben.

Danke Mo, für die wirklich tolle Zeit mit Dir und diese Idee! 

Als Moritz die Seite dann damals seinen Schulkameraden im Internet-Unterricht zeigte, kam der Gedanke dazu, dass ich mit diesen Geschichten auch andere Kinder oder Jugendliche berühren könnte, sich gute Gedanken somit fortpflanzen, der Blick auf unsere Mitgeschöpfe verändert und zum Handeln motiviert wird. Aufgrund Nachfragen gehe ich jetzt ebenfalls weiter unten auf meine Ansicht in der Verständigung mit allen Tieren ein.

Beschäftigt man sich aufgeschlossen mit Tieren, kann man viel über Verhalten, Lebensweise und Kommunikation lernen. Und als beste Zugabe gibt es täglich eine Menge an Zuneigung, Liebe, Freude, positive Erlebnisse und Lachen! 

   

Auch wenn sich diese homepage ausschließlich um Tiere dreht, möchte ich hier humorvoll aber durchaus ernst sagen:  "Ich bremse selbstverständlich auch für Menschen!" und unterstütze Hilfsprojekte. Um sich zu engagieren, muss man sich nicht weit umschauen - leider.

Das Verstehen unter den verschiedenen Tierarten, die Tierfreundschaften sowie nur einige der stets erfolgreichen Auswilderungen sind auf den folgenden Seiten über die letzten 10 Jahre dokumentiert. Diese Seiten sind rein informativer Natur, aufgrund lebenslangen Erfahrungen und Beobachtungen unzähliger Tierarten. 

 

Findus und Wumpi unterstützen mich tatkräftig, kennen unsere häuslichen Friedensregeln und - ja! - meine persönliche Einstellung und sorgen so zu Anfang, dass diese auch jeder einhält (hier bei Taube Hope, erschöpfte Brieftaube, die nach 2 Wochen wieder aufbrach und zu ihrem Schlag zurückflog, mehr auf ihrer Seite). Sie sind nicht nur echte Familienmitglieder, sondern haben sich auch zu tollen Komikern (Jawohl!) und Dolmetschern entwickelt. 

  

...und springen auch mal als Nanny ein, wenn kein Spielpartner im Haus ist. Dazu haben die älteren Katzen einfach keine Lust...

   

...die beiden sind einfach super! 

Wie damals Rexi, Fly und Winni!

Mit der Natur, Wildtierrettung und Zusammenhängen beschäftige ich mich aus reinem Interesse lebenslang - seit fast 50 Jahren. An hilfsbedürftigen Lebewesen, gleich welcher Art oder Größe konnte ich noch nie vorbeigehen. Haustiere aller möglicher Arten begleiteten mich und ich lasse auch sonst keine Gelegenheit zum Sammeln von Erfahrungen aus. Mich hat schon immer interessiert, was in ihnen so vorgeht und ich wollte es wirklich verstehen. Dabei habe ich mich mehr im Laufe meines eigenen Älterwerdens darauf konzentriert, was in deren Köpfen vorgeht, wie sie sich wirklich fühlen, und nicht was Menschen auf verschiedenste Arten und Weisen in sie hineininterpretiert haben und wie man sich ihnen gegenüber zu verhalten hat. Ich habe mir meine eigene Meinung gebildet, welche sich im Laufe der letzten Jahre verfestigt und vertieft hat. Mich interessiert, was will das Individuum Tier selber, was braucht es zum Wohlfühlen, wie lebt man entspannt und ohne Ärger gut miteinander und hat somit größtmöglichen Freiraum und Freiheit. Geht es dem Tier gut, ist es zufrieden, dann kam diese Freude unmittelbar auf mich zurück - ein unbezahlbares kostbares Stück Lebensglück, was mich weiter treibt - ein besseres Hobby und Leidenschaft kann ich mir nicht vorstellen und mit Beginn des Schnorchelns erst ab Mitte 30 auch ausgeweitet unter Wasser.

 

      

          

         

Über 30 Jahre Erfahrung mit Pferde- und Reiterausbildung kommen als wertvoller Erfahrungsschatz dazu. Dabei habe ich mich neben der Turnierreiterei hauptsächlich mit echter Vertrauensbildung bei Reiter und Pferd, Problempferdeausbildung und Anreiten von Jungpferden beschäftigt. Aufgrund dieser Erfahrungen weiß ich: 

 

Das Zentrum des gemeinsamen Lebens ist Kommunikation!

Das Zentrum eines guten gemeinsamen Lebens und schneller Zielerreichung ist eine gute Kommunikation! 

 

Mein Verständnis in der Verständigung zum Tier sowie auch Tiere untereinander:*

Achtung! Bitte niemals auf Mütter mit Kind losstürmen! Das endet böse! Hier hat die Mutter von sich aus mit mir Kontakt aufgenommen und lange bei mir verweilt, als ich mich 30 min beobachtend in das Gehege gesetzt habe. Niemals deren Jungtiere anfassen! Mehr dazu folgt jetzt... - HABT BITTE IMMER RESPEKT VOR DEM GEGENÜBER! -

 

Tiere sind sehr intelligent und in ihren Empfindungen, Verhalten und Verständigung wie wir Menschen, nur in Verständigung und Verhalten eben auf ihre eigene artspezifische, arttypische Weise. Wir Menschen reagieren und empfinden bekannterweise auch nicht alle in dergleichen Art und Weise, Weiß man und beachtet dieses, kennt diese Unterschiede, kann man sich in die verschiedensten Menschen und ihre sowie eigene Empfindungen gut einfühlen, dann gelingt dieses ebenfalls sehr leicht mit der richtigen Einstellung auch bei allen Tieren - insofern man wie gesagt Vorbehalte, Vorurteile und Ängste abgebaut hat.  So einfach ist es eigentlich.

Tiere müssen mit ihrem Misstrauen oder Vorsicht den unbekannten Gegenüber Mensch, dessen Sprache sie nicht sprechen, dessen Signale sie erst nicht deuten können und mit dem auch oftmals schlechte Erfahrungen verknüpft sind (Wildtiere durch ganzjährige stressvolle Bejagung, Hund und Katz durch negative Erfahrungen...), auch erstmal einmal kennenlernen. Und das kann unter Umständen dauern, man braucht dazu Geduld und Umsicht, je nachdem wieviel Vorbehalte oder Ängste das Tier aufgrund Erlebnisse, Erfahrungen uns gegenüber hat.

Man kann sich das so vorstellen, als wenn Menschen unterschiedlicher Kultur und Sprache aufeinandertreffen. Das gegenseitige Verstehen muss erst beidseitig erlernt werden... manche Menschen lernen es nie (dies jedoch allein, da der Wille und das Verständnis dazu einfach fehlen). Beispielen:  Wir Deutschen treffen z. B. auf Aborigine oder Chinese (wobei wir in Deutschland schon allein die unterschiedlichen regionalen Sprachen oftmals überhaupt nicht verstehen...).  Eltern verstehen plötzlich die Jugendlichen nicht mehr (Jugendsprache = böhmische Dörfer für uns Oldies). Als Kinderloser bekommt man plötzlich ein Baby in die Hand gedrückt und nu mal viel Spaß die nächsten 24 Stunden...  Plötzlich sprechen die eigenen Kinder in Geheimsprache mit uns... All das hinterlässt bei uns auch erstmal Eines: Lauter Fragezeichen! Verstehen und Verständigung erstmal Fehlanzeige! Wenn wir also nicht mit zugänglicher Haltung positiv eingestimmt versuchen hinter diese unbekannte Kommunikation zu kommen, dann bleibt die Tür dazu verschlossen - bei Mensch und bei Tier.  Unter Umständen erfährt man mit falschem entgegengebrachtem Verhalten noch ein Stück davon - das gesamte Verstehen und das gesamte Spektrum, was uns das Tier zeigen könnte, wird jedoch verschlossen bleiben... Nichts anderes ist die Verständigung, das gegenseitige Verstehen mit Tieren. Beschränkt man den Wortschatz in der permanenten Verständigung nicht nur auf einige Befehle oder wenige Signale, wie dies uns allgemein vermittelt wird, dann wächst auch deren Verstehens unserer gesamten Worte im Laufe der Jahre. Um hinter Krankheiten zu kommen, muss man eine sehr gute Beobachtungsgabe verfügen und wissen, wie sich gewisse Krankheiten äußern und ausdrücken. Bei einem extrem guten Einfühlungsvermögen fühlt man den Schmerz förmlich im eigenen Körper - das ist keine Telepathie sondern ein durch zahlreich Erfahrungen sehr gutes Empfindungsvermögen. Man sieht es dem Tier bereits ohne bewusstes Hinschauen an oder fühlt es förmlich,  da die Kenntnisse über Krankheiten aufgrund Beschäftigung damit sich tief im Unterbewusstsein abgespeichert haben. Einer der Gründe, warum ich z. B. viele Reitställe seit Jahren inzwischen meide oder nicht mehr in Zoo's oder bestimmte Tierparks gehe.  Im Vorbeigehen, beim Vorbeilaufen sehe und fühle ich die Empfindungen der Pferde/Tiere durch Falschbehandlung oder 23 Std.-Haft in der Box und Isolation.  Mit Veränderung vieler Haltungsbedingungen oder einem geändertem Halterverhalten könnte man hier viel Positives und Zufriedenheit erzeugen.

Die allerwichtigsten Worte und deren Bedeutung, die man nach einer guten Einstiegskommunikation dem Tier verständlich machen sollte sind: Ja (gut, prima, super, toll, fein...) und Nein sowie der Name. Wobei der größte Teil in der Kommunikation ohne Worte abläuft. Natürlich müssen auch wir die Grenzen der Tiere, deren Ja oder Nein erkennen können.

    

Wenn man mit Tieren schnell Vertrauen aufbauen möchte, dann sollte man ihnen stets und immer mit demselben Respekt entgegentreten, als wenn man auf einen Fremden trifft, den man noch nicht einschätzen kann, den man nicht versteht und kennenlernen möchte. So lernen sich im übrigen auch Tiere untereinander kennen, wenn deren Interesse im Kennenlernen liegt...neugierig und vorsichtig erkunden Sie den unbekannten Gegenüber. Die Art ist dabei völlig egal! 

         

Ändert man seine Einstellung, Tiere als ein minderwertiges, empfindungsarmes dummes Lebewesen zu betrachten, löst man sich besonders von den althergebrachten oft leider falschen "Weisheiten" und betrachtet man das Tier, als das, was es wirklich ist - ohne zu verniedlichen oder nur auf seine Instinkte zu reduzieren - dann wird man Unglaubliches erleben, sie zeigen ihre wahre Seele sowie volle Persönlichkeit und wahre treue Zuneigung. Sie bereichern Euer Leben ungemein, schenken Glück und unglaubliche Erlebnisse.

 

Je besser man sich dabei in einen Anderen hineinversetzen kann, umso besser und schneller das Verstehen und die darauf folgende Verständigung.

 

  

  

Seitdem ich diese Verknüpfung Verhalten Tier zu unseren Empfindung bereits in jungen Jahren durch zahlreiche Eigenerfahrungen und Neugier erkannt und verstanden habe, dann vor allem auch nicht mehr auf die althergebrachten Weisheiten eben aufgrund dieser Erlebnisse gehört habe, fiel und fällt mir die Kontaktaufnahme und Verständigung, die Deutung ihrer unterschiedlichen Signale sehr leicht - und das Tier reagiert entsprechend positiv. 

Jedes Tier möchte im Ursprung - genauso wie eigentlich jeder Mensch - nur Eines: Ein friedvolles Heim sowie Nahrung, beides den persönlichen Ansprüchen entsprechend, sowie Liebe, Zuwendung und Respekt. Daher ist es ja so einfach, nach einer guten gelungenen Einstiegs-Kommunikation, dauerhaft friedlich mit den unterschiedlichsten Tieren aller Arten zusammenzuleben - entsprechendes menschliches Dosenöffner-Verhalten vorausgesetzt.

 Oder wie seht Ihr das:

Nun gut... an dieser Antwort müssen wir wohl noch feilen!

Damit dieses klappt sollten bestimmte Voraussetzungen da sein: eine innere gelassene, klare und offene aufrichtige Haltung, tiefempfindende Zuneigung und ein respektvoller - kein ängstlicher (!) - unvoreingenommener Umgang sowie ständiges Lerninteresse. Grundsätzlich muss man sich mit dem grundsätzlichen Verhalten der Tierart (Fluchttier, Beutegreifer) vorher beschäftigen, da dieses bei falschen Signalen direkt zu Flucht- oder Aggressionsverhalten führen kann. Allein ein bereits falscher Augenkontakt kann unschöne Reaktinen auslösen. Nur durch Einsatz oder Nichteinsatz Augenkontakt können wir sehr viel kommunizieren. Unseren Augenkontakt und unsere Bedeutung dieser Signalgebung richtig zu deuten und auszuhalten, muss das Tier erst lernen, genauso wie natürlich umgekehrt.

 

Versteht uns das Tier durch falsches Kommunikation/Verhalten nicht, dann kann es natürlich auch für uns böse und schmerzhaft oder im schlimmsten Fall auch tödlich enden (Bild unten, eine verständliche Reaktion aufgrund eines unverschämten Verhaltens eines unerhört frechen Besuchers ;). Das Tier reagiert in seiner Sprache, wenn wir die hörbaren oder unhörbaren Botschaften nicht verstehen und diese bewusst oder unbewusst ignorieren verständlicherweise durch: Bisse, Tritte, Kratzen oder Gift! Wie soll sich das Tier uns denn sonst mitteilen, wenn seine vorher gegebenen Signale und Hinweise nicht verstanden und respektiert werden? 

 

Versteht man sich richtig, dann kann der Spaß beginnen ;)

 

      

Das war es eigentlich schon...  

 

 

Jetzt noch einige fachliche Hintergründe eines Kommunikationsprozesses:*

  

Kommunikation erfolgt durch viele Signale: Mensch und Tier: Hörbare und unhörbare Geräusche (Sprachvokabel), bewusst gegebene Zeichen und Signale, winzigste unbewusste Körperreaktionen aller Art, biochemische/ hormonelle Prozesse (kann man bewusst und auch unbewusst riechen und auch schmecken, über Haut aufnehmen/empfinden) und elektromagnetische Energiefelder (kann man erspüren/fühlen, je besser die eigene Sensorik entwickelt ist, umso besser das Deuten und Erspüren über Haut, Körperteile, Gehirnströme). Bei Tieren kommen als weitere Kommunikationssignale bewusste Farbwechsel, bewusstes Ausstoßen von Duft(Stink)stoffen, Absondern von giftigen oder ungiftigen Körpersekrete und Schleimstoffe dazu. Glücklicherweise verständigen sich die wenigsten Tiere mit ständigen hörbaren Lautsignalen, wie z. B. Wellensittiche untereinander oder eine Gruppe Stare. Es wäre bei uns sonst lauter, als auf jedem Schulhof in der Pause... Wir können für diese Stille anderer Tiere sehr dankbar sein, sollten das aber nicht mit Dummheit oder Einfachheit von Tieren verwechseln. Lautäusserungen (Sprechen) erfolgen meist auf verschiedene für uns oft nicht hörbare Frequenzen. Und damit meine ich nicht nur Ultraschallgeräusche der Fledermaus, sondern wirklich extrem leise Geräusche, für uns schwer oder nicht hörbar... Denn unsere Ohren sind halt nicht die besten...

 

Das Biosystem Körper kommuniziert niemals nicht und sendet immer, auch wenn wir es gar nicht wollen...

Der größte Teil dieser Kommunikationssignale erfolgt unbewusst, nur wirklich ein äußerst geringer Teil bewusst. Je besser die sensorischen Fähigkeiten ausgebildet sind, umso besser und korrekter die Aufnahme aller Signale und Deutung dessen, was der Gegenüber uns wirklich sagen will. Auch menschliche Sätze und Worte sind nicht immer das, was uns der Gegenüber wirklich sagen will. Auch Tiere senden Körpersignale nicht nur in den Zusammenhängen aus, die in der Fachliteratur steht. Die sehr einfach zu "lesenden" Hunde wedeln je nach Persönlichkeit verschieden - manche sind in jeder möglichen Situation richtige Superwedler, manche wedeln nur gering. Hier gleich auf irgendein Ergebnis lt. Lehrbuch zu kommen ist zwar nicht unbedingt generell falsch, aber oft eben auch nicht zutreffend...  Es hilft hier nur eine gute Intuition bei Fremden oder eine gut gewachsene Hund-Herrchenbeziehung, diesen Hund und die Situation richtig zu deuten! Aber leider muss ich auch sagen, dass die Deutung von Herrchen und Frauchen oftmals nicht die Meinung widerspiegelt, die der Hund aussendet... sonst bräuchte es keine Hundetrainer...

   

Je besser Intuition (auch Bauchgefühl oder 6. Sinn) zum Thema "Gegenseitige Verständigung" entwickelt ist, umso besser eine gute Kommunikation. (Dieses ist keine Telepathie!)

 

Intuition ist eine natürliche sensorische Grundfähigkeit eines jeden Lebewesens bereits von Geburt an. Der Fötus verfügt bereits über sehr viele Informationen aus der Außenwelt, noch bevor das Baby zur Welt kommt. Baby's kommunizieren bereits mit Müttern im Mutterleib z. B. durch Treten oder Bewegungen, um sich zu äußern. Vögel im Endstadium unterhalten sich bereits im Ei mit Mutter und Geschwistern. Auch wenn die äußere Gestalt hilflos ist, so ist der Geist und die Fähigkeiten doch schon mit Lernerfahrung versehen, wenn es zur Welt kommt.  Diese Fähigkeiten müssen dann im Laufe der Lebenszeit durch verschiedenste Lernerfahrungen entwickelt werden, sonst verkümmern sie. Eine gute Intuition, ein gutes Bauchgefühl, haben nur wenige Menschen, der rationale Verstand siegt meist oder der gelenkte Glauben/Religion, was jedoch nicht immer richtig ist und ganz besonders nicht im zwischenmenschlichem(tierischen) Bereich. Ein guter Mix aus Herz (Intuition) und Verstand (Ergebnissen aus Erfahrungen) ist für eine gute Kommunikation wichtig. Uns Menschen wird diese Empfindungsfähigkeit förmlich abtrainiert, da uns beigebracht wird, sich allein auf den Verstand zu besinnen (Wissenschaft) und sämtliche informationstechnischen Ausseneinflüssen. Besinnung auf sich selber bedingt durch Beruf und Familie, ein entspanntes Hineinhören in uns selber, eine fehlende Verbindung zur Natur bzw. das Verständnis dafür sind weitere stark blockierende Einflüsse.

"Herz kämpft gegen Verstand. Auf wen soll man nur hören?"

Empathie und Neugier sind Grundvoraussetzungen dafür ist, diese Intuition gut zu nutzen.

                                 

Empathie, von Geburt an zwar angelegt, aber nicht aber als völlig ausgebildetes System, muss entwickelt, gefördert und gefestigt werden.

  

Empathie ermöglicht uns, Empfindungen und Gefühle eines anderen Individuums zu verstehen, sich mit einem anderen zu identifizieren und nachzuempfinden, was er empfindet - sei es Mensch oder Tier. Eine gute empathische Fähigkeit kann sich auch nur entwickeln, wenn man sehr gut in sich selbst hineinhören und einschätzen kann, um sich in das Gegenüber Tier wirklich hineinzuversetzen, deren Signale und Zeichen richtig zu deuten. Dann werden auch versteckte Krankheiten "sichtbar", man erkennt, wo der Schuh drückt. Kein Hexenwerk.

Ob man eine gute Intuition und Empathie für eine gelungene Kommunikation hat, sieht man letztlich am Ergebnis.

Eine gelungene Kommunikation bedeutet aber auch zu erkennen, aus welchen Gründen uns das Tier unseren Wünschen und Zielen vielleicht nicht folgen kann und darauf einzugehen: Haben wir wirklich die richtigen Signale gesendet? Ist es vielleicht krank? Überfordern wir es? Gibt es äußere störenden Einflüsse?  Kommunikation = Verständigung erfolgt niemals in nur eine Richtung, sondern grundsätzlich immer beidseitig. 

 

 

Charaktereigenschaften sind nicht von der Geburt her fest und unwiderruflich festgelegt. Diese Eigenschaften sind zwar angelegt, entwickeln sich mit laufender Entwicklung und fortschreitenden Alters. Kein Mensch, egal wo geboren, kein Tier, ist von Geburt an böse oder gut. 

Charakter ist tatsächlich jederzeit veränderbar. Persönliche Lebenskrisen, lebensbedrohende Umstände oder tiefgreifende Erkrankungen können den Charakter drastisch verändern. Charakter-Merkmale, die vorher eher untergeordnet waren, bekommen Aufschwung und brechen hervor.  

Charakter lässt sich auch ohne solche Krisen zu jedem späteren Zeitpunkt  bewusst verändern. Dieses bedarf jedoch einer geänderten Einstellung und  starken Willens. Der Spruch: "Ich bin eben so, daran kann ich nichts ändern!",  ist falsch. Wer sich selber oder das grundsätzliche Verhalten des Tieres positiv verändern will, der kann dieses auch - in jedem Alter.

Das Gehirn, die Empfindungen, Fähigkeiten und Charakter sind trainier- und beeinflussbar, wie ein Muskel - aber sicher nicht über Nacht und je nach bereits vorhandener "Muskelmassen". Man wird über Nacht auch nicht zum Supersportler, treibt man jedoch schon Sport, geht es schneller.... Voraussetzung beim Menschen, der eigene Wille. Voraussetzung bei Tieren, der eigene Wille - und dieser Wille kann für sie vorteilhafte und positiven Einflüssen eben nicht dauerhaft widerstehen, in keinem Alter...warum auch!?

Tieren können sicherlich auch eigengesteuert ihre Instinkte kontrollieren, verfügen über Selbst- und Impulskontrolle. Diese Kontrolle kann bewusst und unbewusst erfolgen. Auch diese Kontrolle wird von ihnen durch ab dem ersten Moment durch Erziehung Tiereltern, Tiergeschwistern und Erfahrung gelernt.  

Das sprachgebräuchliche: "Tiere sind rein instinktgesteuert!" ist eine der vielen nachweislich falschen Weisheiten! Ohne Selbstkontrolle wäre gar kein soziales friedliches Miteinander möglich, bei keinem Lebewesen! Ein kontrolliertes strategisches Jagen, ob allein oder im Rudel (Wölfe, Löwen etc.), wäre ohne Selbstkontrolle unmöglich!

   

Diese Selbstkontrolle erstreckt sich in der Natur bis auf ihre Beutetiere: Symbiosen ("gemeinsames Leben", bezeichnet die Interaktion zweier oder mehrerer unterschiedlicher Arten verbunden mit einem beidseitigem Vorteil) in der Natur mit Beutetieren sind allgegenwärtig. Alle Seiten ziehen aus dieser Partnerschaft ihren individuellen Vorteil.   

Auch wir leben mit den Tieren in einer Symbiose, einer Allianz, einer Partnerschaft: Beide Arten haben einen Vorteil von gelegentlichen oder dauerhaften Kooperationen, sind allerdings nicht darauf angewiesen und könnten auch ohne die Symbiose alleine überleben.

Und so fügt sich dann alles zusammen und sind diese Verhaltensweisen unserer Tiere einfach erklärbar.  Alles verstanden? - ist doch ganz simpel ;).

Bitte dieses nicht einfach nachmachen, das geht schief!

    

 

Menschlichkeit fängt mit dem Schutz von Bedürftigen und Hinsehen/Helfen an, wird in der Kindheit erlernt und diese ist die Entstehung und Keimquelle allen Gutes unabhängig religiöser, weltpolitischer und weltwirtschaftlicher Ansichten. Menschlichkeit kann immer und jederzeit ohne Anstrengung ausgeübt werden, allein durch Änderung der eigenen Einstellung. Drum tut bitte etwas, egal was und egal wieviel und jeder in seinem Rahmen. Es ist nie zu spät. Veränderung zum Positiven kann jederzeit erfolgen. Wir alle, vor allem unsere Kinder und Kindeskinder, und der Planet werden davon profitieren und es danken!

 

Mein Ziel ist es immer, ein entspanntes vertrauensvolles Miteinander unter allen bei uns lebenden Tieren und uns und dadurch höchstmögliche Unkompliziertheit, Freiheit, gemeinsamer Spaß und Flexibilität für die ganze Hausgemeinschaft zu erreichen - Keine Dramen!

    

Vertrauen kann niemals erzwungen, sondern nur durch eine gute Verständigung und verlässliches vertrauengebendes Verhalten gewonnen werden.

 

Natürlich entwickelt sich bei uns auch mal ein heftiger tierischer Streit! Diese resultieren jedoch alle aus triebgesteuerten Gründen, nur unter den Rassen als solche: Katz zu Katz, Hund zu Hund, Kaninchen zu Kaninchen und werden schnell geschlichtet. 

 

 

Die Intuition ist ein göttliches Geschenk,

und der denkende Verstand ein treuer Diener.

Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben,

den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.

Albert Einstein

 

 

 

heart- Kennenlernen - Symbiosen - Allianzen - Liebe - Gemeinschaft heart

              

Ohne menschliche Unterstützer ist weitreichender Tierschutz  zum Scheitern verurteilt!

  

Jede Hilfe ist daher begrüßenswert!  heart

Die kleinen und großen Nachwuchs-Tierretter unseres Dorfes haben schon so viele Leben gerettet, dass ich Ihnen gerne eine Ehrenseite widmen möchte - Ihre Geschichten könnt ihr auf der Seite "Die tapferen kleinen Tierretter und ihre Geschichten" lesen. 

Mädels und Jungs, das macht ihr wirklich super!  heart

Man kann nie zuviel Gutes tun!

Lasst Euch Niemals von Niemanden entmutigen! 

  

Viele Tiere verdanken Eurer Aufmerksamkeit schon ihr Leben und großen Dank auch an die sehr geduldigen Eltern, die dieses unterstützen und ohne diese es nicht möglich wäre...! DANKE!

 

 heart

 

 

"Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein."

- Arthur Schopenhauer -

 

 

 heart  heart  heart Pro Tierheimhunde heartheartheart

Habt auch bitte ein Herz für die alten, manchmal nicht mehr gesunden Tiere aus dem Tierheim! Es lohnt sich, sie sind eine unglaubliche Bereicherung mit einer unglaublichen Seele und Dankbarkeit! Alte Tiere sind einfach bezaubernd und wunderbar. Man kann viel von ihnen lernen, da sie uns Menschen schon lange kennen. Sie sind sehr berührend! 

  

Tierheimhund Nando 11/2014 - Geliebter Opi!

Wir vermissen Dich noch heute. Die kurze Zeit war großartig!

Blind, taub, herzkrank, Athrose und mit vereiterten Zähnen und einfach nur wunderbar.

heart  heart  heart

  

Gesunde Wildtiere müssen gesetzlich wieder zurück in die Natur! Ausnahmen sind bei den zuständigen Behörden zu erfragen, da nicht alle zurück dürfen.

"Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt." 

"Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln, nicht durch Meditation oder Beten allein."  

  

    

„In demokratischen Ländern werden zwar gewöhnlich Menschenrechte geachtet, die Rechte der Tiere jedoch nur in den seltensten Fällen respektiert. Doch das Prinzip der wechselseitigen Abhängigkeit der Erscheinungen lehrt uns, dass wir mit allen Wesen gleichermaßen verbunden sind. Meist vergessen wir diesen Punkt aber und machen uns keine Gedanken über die Folgen, die negatives Verhalten unsererseits auf kurze oder lange Sicht auf unsere Lebensumstände haben wird. Die überhandnehmende Ausbeutung von Tieren und Natur wird zukünftig wahrscheinlich Auswirkungen auf unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln und unserer Gesundheit haben. Wenn wir darüber nur einen Moment nachdächten, würden wir mit Sicherheit ein System schaffen, das stattdessen auf Tier- und Umweltschutz setzt.“ (Dalai Lama / Tendzin Gyatsho, buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, *1935) 

 

Wumpi möchte zum Schluß, nach solch weisen Worten, auch noch etwas sagen.....

Ich war in einer spanischen Tötungsstation und habe es in letzter Sekunde geschafft, dem Tod von der Schippe zu hüpfen. Viele meiner Hundefreunde haben seit dem 16.1.2008 neue Familien gefunden, die meisten haben es jedoch leider nicht geschafft, andere warten noch pfotenringend - ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle allen Helfenden!!! Es wird oft diskutiert, ob es Sinn macht einen ausländischen Hund aufzunehmen oder nicht...

Unbestrittene Tatsache ist doch: Nur durch den unermüdlichen Einsatz von Tierschützern im Kleinen oder Großen wird auf viele Problematiken und Grausamkeiten überhaupt erst aufmerksam gemacht und nur dadurch erfolgen nach und nach Veränderungen!

Jeder noch so kleine Einsatz kann einem kleinen Lebewesen ein besseres Leben bescheren - wenn das allein nicht Grund genug ist!!! 

Natürlich würden generelle dauerhafte Kastrationsprogramme das Elend der Straßenhunde und -katzen eindämmen. Langfristig wäre das auch für alle Beteiligte kostengünstiger, entspannter im Zusammenleben und mit weniger Schaden behaftet - abgesehen davon, dass es humaner ist und unsägliches Tierleid verhindern würde...!  

Wir sind wirklich kleine Sonnenscheine und bringen viel Glück in Euer Leben, 

Euer Wumpi

PS.: Mein eiteles Frauchen soll sich endlich mal ihr Alter eingestehen und ihre Brille aufsetzen, dann macht sie auch nicht soviele Schreibfehler, wau! Und sie soll auch endlich aufhören soviel zu schreiben und mit uns spazierengehen - sie hatte mehr Zeit, als sie nur Bilder postete und ein wenig dazuschrieb... WauWau und nochmals Wau!

 

Ich betrachte all die in Käfigen sitzenden Tiere im Tierheim ... die Wegwerf-Produkte der menschlichen Gesellschaft. Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken, Trauer und Verrat. Und ich war voller Zorn.

"Gott" sagte ich, "das ist schrecklich! Warum tust du nicht etwas?" 

Gott war einen Moment lang still und dann sprach er sanft:

"Ich habe doch etwas getan, ich habe Dich geschaffen."             

(Jim Willis)

 Seid bitte alle aufmerksam, schaut hin und helft einfach!

 

 

Vertrauen, Respekt und nur wenige klare Regeln sind die Basis für ein zufriedenes Zusammenleben.

 

In diesem Sinne, viel Spaß beim Stöbern!

 

*HAFTUNGSHINWEISE:

Alle Bilder und Geschichten dieser homepage sind urheberrechtlich geschützt!

Da es sich hier um eine reine private informative Homepage handelt und hier meine rein persönlichen Ansichten und Geschichten aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mitteile/schreibe, übernehme ich keinerlei Haftung bei Schäden oder Unfällen aller Art durch Nachahmen des hier Gezeigten und Geschriebenens oder eine Interpretation hieraus. Katrin Woker, 1.1.2009

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